Ursprünglich für den Titelsong im gleichnamigen Film von Martin Scorsese aus dem Jahr 1977 komponiert und von Liza Minnelli gesungen, hat Frank Sinatra das Lied später «adoptiert» und oft auch mit Minnelli im Duett gesungen. Auch vierzig Jahre später bringt das Lied den Spirit «der Stadt, die niemals schläft» so gut auf den Punkt, dass man meinen könnte, es sei erst gestern entstanden.
Magnet für alle
New York hat eine Anziehungskraft, die Seinesgleichen sucht: Kulturschaffende, Geschäftsleute, Touristen, Studenten, Gastronomen, Architekten – alle fühlen sich von der Stadt gleichermassen an- und in den Bann gezogen. Erstbesucher konzentrieren sich normalerweise auf den Stadtteil Manhattan, auf der gleichnamigen Insel zwischen East- und Hudson-River. Dabei wird oft vergessen, dass es abseits des Zentrums weitere besuchenswerte Stadtteile gibt. So hat sich in den letzten Jahren z.B. in Brooklyn eine junge kosmopolite Schicht niedergelassen und das ehemalige Arbeiterquartier zu einem trendigen Viertel werden lassen.
Anders als andere Städte
New York ist in vieler Hinsicht anders, als andere Städte. Vor allem ist es auch eine sehr grosse Stadt. Bei einem Besuch sollte man sich deshalb vorgängig überlegen, worauf man den Fokus setzten möchte. Das erleichtert den Entscheid, in welchem Stadtteil man wohnt. Geht es um einen allgemeinen ersten Eindruck, ist man mit einem Hotel in der «Midtown» gut bedient. Der «Times Square», das «Rockefeller Center», das «Empire State Building» oder der «Broadway» mit seinen zahlreichen Shows befinden sich in dieser Gegend. Von hier aus ist es auch nicht allzu weit nach «Downtown» oder «Uptown». Sind die Prioritäten eher im kulturellen Bereich, dann empfiehlt sich eine Lage in der Gegend des «Central Parks» oder an der «Upper East Side». Viele wichtige Museen wie «Metropolitan», «Guggenheim», «Frick» oder das «MOMA» aber auch die "Met Opera" befinden sich in dieser Gegend. Wer, ob der vielen Museen, zwischendurch mal eine Pause braucht, findet im Café Sabarsky im Musem «Neue Galerie» einen perfekten Ort, um sich zu erfrischen. Das Kaffeehaus im Wiener Stil offeriert typische österreichische Spezialitäten. Das Kuchenbuffet zu ignorieren wäre eine Schande!
Park, Fähre und Skyline
Was auch immer ich in New York unternehme, ein Spaziergang durch den Central Park und eine Fahrt mit einer der zahlreichen Fähren gehören aus zwei Gründen einfach dazu: Erstens lässt es sich so herrlich Abstand vom hektischen Treiben der Grossstadt nehmen und zweitens wirkt die Skyline sowohl vom Fluss, wie auch vom Park aus noch beeindruckender als sonst. Apropos Fähre und Skyline: Einen Ausflug nach «Staten Island» mit der Fähre vom Terminal an der Südspitze Manhattans bietet einen tollen Blick auf die Wolkenkratzer New York's und lässt sich erst noch gut mit einem Abstecher zum «Ground Zero», mit dem Mahnmal für den 11. September 2001 und dem beeindruckenden Bahnhof des Stararchitekten Santiago Calatrava, verbinden. Wenige gehen nur einmal nach New York, viele haben von hier aus auf ihre eigene Art die Welt «erobert». Nicht umsonst heisst es also am Schluss des Liedes «New York, New York»: «If I can make it there, I'll make it anywhere…»


