Am Morgen Treffpunkt mit meinem Freund Peter in Appenzell. Nach kurzem Kaffee Abfahrt mit dem Zug nach Wasserauen. Von dort Start unserer Tour steil hoch durch das Hüttentobel, vorbei an Wasserfällen und später hoch über dem Seealpsee zur Meglisalp.
Gegenüber erblickt man das Wildkirchli unterhalb der Ebenalp und im Nebel erahnt man den Säntis und den Altmann. Nach einer kurzen Rast im schönen Gasthaus auf der Meglisalp Aufstieg zum Bötzel.
Von hier geht's wieder steil bergab in steinigem Gelände, zuerst im leichten Nebel und dann bei immer besserem Wetter unter den eindrucklichen Felswänden der Dreifaltigkeit hinunter Richtung Widderalp.
Das Vieh ist längst wieder im Tal, nur noch Schafe und Geissen grasen im unwegsamen Gelände. Ein kurzer Schwatz mit dem Älpler über die herausfordernden Bedingungen des trockenen Sommers. Dass hier um diese Jahreszeit noch Alpenrosen blühen, erstaunt uns, aber 2026 war klimatisch in jeder Hinsicht ungewöhnlich.
Kurz vor Erreichen des Talbodens geht's rechts hoch zum Fählensee und zum Gasthaus Bollenwees, wo wir zum Mittagshalt eine leider kaum geniessbare Rösti serviert bekommen.
Anschliessend führt uns der Weg mehr oder weniger geradeaus und mit stetigem Blick auf den Hohen Kasten über die Rainhütten und vorbei am Sämtisersee zum Gasthaus Ruhesitz. Kurze Einkehr, bevor wir mit den Miet-Trottinetten rasant nach Brülisau hinunterrollen.
Nach rund sechseinhalb Stunden Marschzeit, ungefähr 15 Kilometern und ca. 1000 Höhenmetern kehren wir über Weissbad nach Appenzell zurück. Eine tolle Tour im immer wieder schönen Alpsteingebiet.
